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Geschichte und Lage der Stadt Niederkassel------------------------------ Lage : Nachdem der Rhein sein Gebirgstal verlassen hat, tritt sein Lauf in die niederrheinische Tiefebene in die Köln - Bonner Bucht ein. Die Ausläufer des Westerwaldes, das Siebengebirge und der Ennert finden ihre natürliche Begrenzung im Flußlauf der Sieg und deren Mündungsbereich am Rhein. Im Süden beginnt das Gebiet der Stadt Niederkasselim Bereich des alten Mündungsarmes der Sieg. Die Stadt Niederkassel besteht aus den Ortschaften Lülsdorf, Mondorf, Niederkassel, Ranzel und Weilerhof, Rheidt, Uckendorf und Stockem. Die Stadt ist die nördlichste Stadt des Rhein-Sieg-Kreises. Auch der niedrigste Punkt des Kreises liegt im Stadtgebiet, und zwar am Rheinufer bei Lülsdorf : 43 m über NN.Die Stadt Niederkassel erstreckt sich fast 12 km am Rheinufer entlang. Gegen das alljährliche Hochwasser des Rheines sind die Ortschaften durch Dämme und Schutzmauern geschützt.Die Rheinstromverlagerungen haben im Laufe der Jahrhunderte die diluviale Rheinuferaufschüttung gebildet und so die Niederterrassenfläche für die frühen Siedler bewohnbar gemacht. Die Ackerflächen bestehen meist aus lehmigen und sandigen Böden, die sehr fruchtbar sind. Das Klima ist günstig, da sich der Siebengebirgsrücken mildernd auswirkt. Geschichte : Durch die erdgeschichtlichen Gegebenheiten und die wenigen Alluvialrinnen des Rheines gab es hier schon früh eine sumpffreie Ebene, die Menschen um 1000 v. Chr. bewogen haben mögen z. B. im Bereich von Niederkassel vorübergehend zu siedeln.Auf Grund des recht unruhigen Rheinstromes, der durch Überschwemmungen weite Teile des Siedlungslandes überdeckte, gaben diese frühen Siedler (Bronzezeit 2000-800 v. Chr. ) ihre Plätze bald auf. In der Eisenzeit haben sich offensichtlich diese Verhältnisse geändert, denn die Besiedlung ist durch einige Funde aus Lülsdorf, Niederkassel und Mondorf belegbar. Die Römer stiessen im letzten vorchristlichen Jahrhundert zum Rhein vor und befestigten das linke Rheinufer mit Kastellen und nur an den Brückenköpfen auch das rechte Ufer Das Bonner Auxiliarkastell im Bereich des Bonner Marktplatzes stammt aus der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. Geburt.Etwa 60 Jahre danach entstand gegenüber dem Mündungsdelta der Sieg ein Legionslager - das Castell um Bonna - mit einer Quadratsseitenlänge von 500 m. Zur römischen Kaiserzeit wird der Siedlungsraum um Niederkassel und Umland bis auf wenige Ausnahmen aufgeben. Fahrradfahren: Die malerische Kulisse des "Siebengebirges" bildet bei Bonn das Tor zum Mittelrhein. Bevor der Rhein die niederrheinische Tiefebene erreicht, fliesst er dicht an einem Massiv von bewaldeten Kuppen entlang: Am Siebengebirge, dem märchen- und sagenumwobenen und viel besungenen ältesten deutschen Naturschutzgebiet. Es liegt ca. 50 km südlich von Köln zwischen Rhein und der A 3 mit seinen Städten Königswinter, Bad Honnef und Unkel. Der Naturpark Siebengebirge ist zwar der kleinste deutsche Naturpark (4.800 ha) ist aber ein 100%iges Naturschutzgebiet. Er wird durch seine vielschichtige Geologie mit der vulkanischen Vergangenheit und seine mannigfaltigen Lebensräume geprägt. Kleinräumig wechseln Hainsimsen- und Waldmeisterbuchenwald, Erlen-Eschenwälder, Schluchtwälder, Stieleichen- und Labkraut-Hainbuchenwälder. Die sonnenwarmen Felsen, die Obstwiesen und ehemaligen Weinberge sprachen bereits in den Bildern der Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts die Menschen an und machen auch heute noch den besonderen Reiz der Landschaft aus. Das vulkanische Siebengebirge ist seit dem Ende der Eiszeiten besiedelt und durchlebte eine wechselvolle Geschichte. Die Landschaft und die Berge laden zum wandern und radwandern ein, aber auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sind ein guter Anlass für einen Besuch des Siebengebirges. |
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